WAS IST SYSTEMISCHE PSYCHOTHERAPIE?

Meine Arbeitshaltung

Was mir an der systemischen Psychotherapie so gefällt, ist, dass wir die Person in ihrem Umfeld betrachten. Wir vertreten die Ansicht, dass Probleme und psychische Schwierigkeiten zwischen den Menschen entstehen, in ihrem Mit- oder Gegeneinander, in ihren Beziehungen und in ihrer Kommunikation. Daraus folgt für die systemische Psychotherapie, dass in die therapeutischen Veränderungsprozesse das Umfeld zumindest gedanklich miteinbezogen oder mit mehreren Personen (z.B. mit ganzen Familien oder Familienteilen) gearbeitet wird.

In der systemischen Psychotherapie begegnen sich zwei oder mehr Personen in einem therapeutischen Dialog. Das heisst, dass sich Klient*innen und Therapeutin wertschätzend auf gleicher Augenhöhe begegnen. Der therapeutische Prozess ist ein gemeinsamer und basiert auf inneren und äusseren Dialogen. Im Zentrum steht das Gespräch, in welches ich spezielle Fragetechniken und systemische Methoden einfliessen lasse und auch Materialien als methodische Hilfsmittel einbezogen werden können. Wenn es passend ist und wenn meine Klient*innen es möchten, können zudem kunsttherapeutische bzw. poesie- und bibliotherapeutische Methoden das Gespräch ergänzen (dazu mehr hier).

In der Therapie schildern Klient*innen mir ihre Situation. Wir halten gemeinsam Ausschau, nach Hilfreichem. Kleinschrittiges, bedachtsames Vorgehen angepasst an die jeweilige Situation und an den Rhythmus des Menschen, wobei bereits vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen einbezogen werden. Sie können im therapeutischen Prozess (wieder-)entdeckt, erkundet und wertgeschätzt werden.

Wichtig ist mir die Transparenz meines therapeutischen Handelns gegenüber Klient*innen. Das heisst, dass ich erkläre, was wir und weshalb wir es gerade tun. Bei Unklarheiten darf selbstverständlich nachgefragt werden.

Grundlage

Die systemische Psychotherapie, auch systemische Familientherapie genannt, ist eine wissenschaftliche Behandlungsmethode, die vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannt ist. Systemische Therapie wird als Einzel-, Paar- oder Familientherapie angeboten, wobei auch andere familienähnliche Formen des Zusammenlebens mitgemeint sind.

Alle Inhalte der Psychotherapie stehen unter strenger Verschwiegenheit gegenüber Aussenstehenden. Das heisst, dass ich als Psychotherapeutin auch gegenüber Ärzt*innen, Behörden, Angehörigen usw. an die gesetzliche Verschwiegenheitspflicht gebunden bin.

Ich arbeite als systemische Psychotherapeutin meist mit zweiwöchigen oder sogar längeren Abständen zwischen den Sitzungen. Zwischen einzelnen Psychotherapie-Terminen braucht es Zeit und Raum, damit die Veränderung sich im Alltag der Klient*innen ansiedeln und ausbreiten kann. Auch Zeit, um Neues auszuprobieren. Wenn es erforderlich ist (z.B. In Krisensituationen), kann die Frequenz auch höher sein (z.B. wöchentlich).

Ich bin seit Juni 2019 berechtigt, als systemische Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision in eigener Praxis selbständig Psychotherapie anzubieten. Ich bin jedoch verpflichtet, während meiner Ausbildungszeit regelmässig Supervision bei einer Lehrtherapeutin meines Ausbildungsinstituts zu besuchen, wo über meine Tätigkeit als Psychotherapeutin gesprochen wird, also z.B. über die Gespräche mit Ihnen in anonymisierter Form. Meine Supervisorin unterliegt der gleichen strengen Verschwiegenheitspflicht wie ich. Die Supervision dient der Qualitätssicherung meiner psychotherapeutischen Arbeit.

Die Homepage meines Ausbildungsinstituts finden Sie unter folgender Adresse: https://www.oeas.at/


Informationen zum Psychotherapie-Angebot finden Sie hie: Bitte anklicken!